"Hier oben kann man von Berlin träumen: Die James-Simon-Galerie ist David Chipperfields Abschiedsgeschenk an die Museumsinsel und sein Meisterstück."

Ein besonderes Highlight der James-Simon-Galerie ist ihr Gespür für Höhenunterschiede. Treppenaufstiege verbindet der Architekt David Chipperfield mit weiten Aussichten und schafft damit vielleicht eine "neue Mitte" der Millionenstadt Berlin. Bis alle Zugänge zu den unterschiedlichen, angebundenen Kulturimmobilien offen sind, wird es allerdings noch viele Jahre dauern. Eigentlich sollte die Galerie, die im Volksmund teilweise als "teuerste Garderobe der Welt" bekannt ist, bereits 2014 eröffnet werden. Auch die Baukosten haben sich von gut siebzig auf 135 Millionen Euro gesteigert. Warum das Bauwerk "eher der kostbarste Balkon der Stadt" ist, erfahren sie im ausführlichen Artikel.

von Andreas Kilb | erschienen am 14.12.18 in der FAZ Link zum Artikel

Nächster Post Letzter Post

Ähnliche Artikel