"Dem vor einem Jahr mit neuem Anbau wiedereröffneten Kunstmuseum Basel fehlen 2,5 Millionen Euro."

Der Autor Gerhard Mack spiegelt im Kunstmagazin art (Heft November 2017) die aktuelle Situation des Kunstmuseum Basel wieder. Zur Eröffnung des Erweiterungsbaus im April 2016 sah noch alles gut aus. Nach zu optimistischen Kalkulationen ergibt sich nun aber ein Fehlbetrag in der Kasse. Vor allem auch wegen den vielen reduzierten Eintritten im Eröffnungsjahr und dem eher schlecht laufenden Geschäft des Museumsshops muss sich das Kunstmuseum neu beraten. Museumsdirektor Josef Helfenstein sieht die Politik in der Pflicht, die Betriebs- und Ausstellungskosten ebenso zu bedenken wie die Baukosten eines solchen Projekts. Die Regierung auf der anderen Seite fordert nun ein Gesamtkonzept aller öffentlicher Häuser in Basel ohne welches sie nicht weiter über das Kunstmuseum entscheiden will. Hierbei zeigt sich erneut die Wichtigkeit einer ausführlichen Planungsphase um Finanzierungsbedarfe jeglicher Art, vor alllem aber aufkommende Betriebskosten die in Verbindung mit einem Bauprojekt stehen, im Vorhinein zu klären.

Der Artikel von Gerhard Mack ist in der Ausgabe 11/2017 des art Magazins erschienen

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