"Der Museumsboom in China führt dazu, dass Städte sich gegenseitig mit Architekturprojekten übertrumpfen wollen - aber das Geld fehlt. Währenddessen werden mitten in Peking ganze Kunstdistrikte geräumt."

Seit dem Jahr 1978 stieg die Anzahl von Museen in China von 349 auf 5100. Grund dafür seien unter anderem Stadtverwaltungen, die Investoren attraktive Grundstücke anbieten, aber nur unter der Prämisse, dass Kulturbauten errichtet werden. Als Folge daraus stehen Prachtstücke der Architektur leer, da die jeweiligen Stadtverwaltungen dann kein Geld für einen Betrieb haben. Gleichzeitig werden in Peking Künstlerviertel ohne Vorwarnung geräumt. Es wird vermutet, dass der Grund hierfür ist, dass die Stadt diese Gebiete neu konzipieren möchte.

von Megan Chua | erschienen auf dw.de am 31.07.19 Link zum Artikel

Nächster Post Letzter Post

Ähnliche Artikel