*1941, nahm ab 1962 verschiedene Aufgaben im Beratungsbüro Prof. Lothar Cremer/Müller wahr. Seit 1973 war er beratend und planerisch im Ingenieurbüro Müller-BBM GmbH in Planegg bei München tätig. Ebenfalls wurde er 1973 Gesellschafter der Müller-BBM Holding AG (bis 01/2009 Müller BBM VuB GmbH). Seit 1978 übernahm er die akustische Planung und Beratung vieler nationaler und internationaler Konzert- und Opernhäuser. Neben den Planungen von Kulturbauten arbeitete er auch bei vielen Produktions- und Sendestudios verschiedener Rundfunkanstalten mit. Ferner unterstützt er regelmäßig diverse Festspiele bei akustischen Fragen, so z. B. Bayreuth, Baden-Baden, Bregenz, Salzburg, Grafenegg sowie die Ruhr-Triennale. Neben diesen Tätigkeiten übernahm Herr Karlheinz Müller 1993 die Professur für Akustik an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Seit 2010 ist er als freier Mitarbeiter beim Ingenieurbüro Müller-BBM GmbH sowie als selbstständiger Berater tätig.



*1961, ist seit 1988 als beratende Ingenieurin auf den Gebieten der Thermischen Bauphysik sowie der Bau- und Raumakustik im Ingenieurbüro Müller-BBM GmbH in Planegg bei München tätig. 1991 wurde sie Gesellschafterin der Müller-BBM Holding AG (bis 01/2009 MüllerBBM VuB GmbH). Von 1996 bis 1998 war sie Koordinatorin für den Geschäftsbereich Bau, bevor sie sich anschließend bis zum Jahr 2000 in Elternzeit befand. Seit 2001 betreut sie bei MüllerBBM als Projektleiterin Kunden national und international schwerpunktmäßig auf den Gebieten der Bau- und Raumakustik. Neben der Beratung einer Vielzahl von Musikproberäumen, Musikschulen und -hochschulen sowie Museen umfasst ihr Portfolio auch Plenarsäle, Theaterbauten, Musicalhäuser und Konzertsäle.


Was ist das Geheimnis guter Akustik?

Die Akustik von Aufführungsräumen ist noch immer eines der kontrovers diskutierten Themen in der Fachwelt. Der subjektive Höreindruck löst bei jedem Menschen unterschiedliche Empfindungen aus, objektive raumakustische Kriterien sind für Musikdarbietungen wesentlich schwieriger zu interpretieren als z. B. die Wortverständlichkeit bei Sprachräumen.

Auch viele andere Einflussfaktoren, wie beispielsweise die Saalgröße, die Saalform sowie die Raummaterialien, prägen die subjektive Urteilskraft eines akustisch guten Raumes. Und nicht zuletzt sind die Qualität der Musiker, die in diesen Räumen auftreten, und eigene persönliche Befindlichkeiten zu berücksichtigen. In diesem Buchbeitrag wird das Rätsel um die gute Akustik von Räumen beschrieben und etwas gelüftet.